Dienstag, 26. August 2014

Festivalsommer im Mittelalter

Der Festivalsommer war am vergangenen Wochenende beim 13. Ritterfest zu Dornum präsent, das noch bis zum 31. August stattfindet. Die meisten Bilder fielen leider dem Dauerregen zum Opfer, der nur zum Ritterturnier Samstag Mittag kurz aussetzte.


(Bild: krd, CC-by-sa-3.0)

Zum kommenden Wochenende geht es mittelalterlich weiter mit dem Piraten-Abenteuer in Jülich und dem 11. Feuertal Festival, hier mit einem Bild aus dem Jubiläumsjahr 2013.


(Bild: krd, CC-by-sa-3.0)

Weiter werden wir bei Essen.Original anzutreffen sein, und freuen uns insbesondere wieder auf das Turock Open Air am Viehhofer Platz.



Steelwing, Turock Open Air 2013 (Bild: Achim Raschka, CC-by-sa-3.0)

Sonntag, 27. Juli 2014

Krach am Bach 2014

Das Line-up für das 21. Krach am Bach Open-Air am 01. + 02. August auf den Beelener Fliesen Wiesen ist komplett. „Tage der Spartenvielfalt im Zweistromland“, so steht es reißerisch auf dem Programm. Und der Ankündigung lassen die Veranstalter Taten folgen. Ob Instrumental, mit Blues oder Rap Elementen, Retro, Stoner und Psychodelic, deutschen Texten, einfach auf die Zwölf oder chillig durch den Tag, alle Facetten des Rock werden geboten.

Mit der britischen Band Blood Red Shoes haben die Organisatoren einen absoluten Top Act der Alternative Szene an Land gezogen. Das Duo gehört seit Jahren zum Inventar der großen Rockfestivals, ebenso wie die ebenfalls aus GB stammenden Pulled Apart by Horses, die mit derbem Gitarrensoud den Festivalabschluss bilden werden.

Der Freitag gehört eher den Retrorockern. Schwedens Blues Pills und die Schweizer Monkey 3 treffen vor allem den Geschmack der 70er Langhaarfreaks. Mit Heisskalt, Annenmaykantereit und Marathonmann bereichern aber auch 3 brandaktuelle deutsche Acts das Programm. Sie treffen den Zeitgeist und sind grade beim jüngeren Publikum mächtig angesagt.

Zu einem guten Festival gehört auch das drum herum. Und damit ist nicht der Eventcharakter gemeint, sondern das Gefühl für Open-Air Flair. Wenn für Ohr und Auge gesorgt ist, darf auch der Bauch nicht fehlen. Üppiges Frühstück am Morgen vom Festivalteam vorbereitet oder Fritten, Döner, Pizza, Thai, Crepes oder Vegan – zum Frühstück oder Mittag oder Abendessen. Das kann jeder selber entscheiden, reichlich Auswahl ist vorhanden und das alles zu absolut fairen Preisen. Camper können die wichtigsten Dinge auch wieder mitbringen, allerdings bleibt Glas in der Tonne vor dem Eingang.

„Benefizfestival für Institutionen, die oft viel zu wenig bekommen und deshalb um so mehr brauchen.“ Auch das steht auf dem Programmzettel. Im letzten Jahr waren es 12800.- Euro für Bedürftige vornehmlich aus der Region. Infostände dazu gibt es auf dem Festival.

Der VVK läuft bereits und endet 1 Woche vor dem Festival !!!!

Weitere Infos unter www.krachambach.de

Dienstag, 1. Juli 2014

Das Amphi-Jubiläum rückt näher

Amphi Festival 2014 Nur noch wenige Wochen trennen uns vom 10-jährigen Jubiläum des Amphi-Festivals am 26. & 27. Juli im Kölner Tanzbrunnen - ein Jubiläum, bei dem die Veranstalter einiges an Energie aufbringen und ein paar ganz besondere Highlights präsentieren werden.

Bereits seit Jahren gehört das Amhi-Festival zu den wichtigsten Terminen der Sommersaison für Fans der schwarzen Szene - das X. Amphi-Festival ist entsprechend ein Muß für alle, die sich hier zu Hause fühlen. Der Endspurt läuft bereits und die Running Order steht bereits seit Ende Juni zur Verfügung. Zu den Highlights gehören dabei zweifellos die EBM-Veteranen von Front 242 sowie die ebenfalls als Headliner angekündigten Eisbrecher und Lacrimosa. Dies bedeutet jedoch nicht, dass damit bereits das schwarze Feuer verschossen ist - denn auch Bands wie Blutengel, Apoptygma Berzerk, Die Krupps, Mono Inc., London After Midnight, Corvus Corax und Projekt Pitchfork gehören zu den absoluten Highlights der Szene. Ergänzt durch Klassiker wie Camouflage und Midge Ure verspricht das Amphi auch in diesem Jahr ein Highlight zu werden. Das vollständige Programm findet ihr hier.
Vor wenigen Tagen veröffentlichten die Organisatoren eine Playlist für spotify und einen Stream bei last.fm zum Einfeiern und auch der offizielle Sampler ist erschienen.

Ein paar Impessionen vom letzten Jahr? Gern:

Agonoize (Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0)

Fields of the Nephilim (Bild: Exoport, CC-by-sa 3.0)

Stahlmann (Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0)

Dienstag, 17. Juni 2014

With Full Force 2014

 Nur noch wenige Tage und das With Full Force geht in seine 21. Auflage und macht auch in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre. Das Line-Up, angeführt von Volbeat, Rob Zombie und Motörhead und ergänzt durch zahlreiche fette Acts wie die Emil Bulls, Moonspell, Milking the Goatmachine, Bring me the Horizon, Skindred und viele weitere verspricht mal wieder, einer der absoluten Höhepunkte des diesjährigen Festivalsommers für den Fan härterer Riffs und wirbelnder Mähnen zu bleiben. Bereits seit Jahren ist das With Full Force eine feste Adresse für den Metal- und Festivalfan. Der Fokus liegt dabei tatsächlich ausschliesslich auf der härteren Gangart, wodurch sich das Festival erfolgreich profilieren und gegen zahlreiche andere Events des Sommers abgrenzen konnte. Diese Linie wird auch 2014 fortgeführt.

Vor allem auf den Auftritt von Motörhead warten viele Fans gespannt, vor allem, nachdem die Band aufgrund des wackeligen Gesundheitszustands im letzten Jahr mehrfach ausfiel und auch die Tour 2014 abgesagt haben. Das With Full Force wird neben dem Wacken Open Air also die einzige Chance sein, Lemmy und seine Mannen in diesem Jahr auf der Bühne zu erleben. Damit aber nicht genug: Mit Rob Zombie stellt das Festival einen Act auf die Bühne, der ebenfalls nicht allzu häufig in unseren Landen spielt, und die Superstars von Volbeat mit ihrem speziellen Sound sowie die Hardcore-Helden von Bring me the Horizon runden das Ganze weiter ab. 

Man darf also gespannt sein auf das Gesamtbild und wird dabei sicher nicht enttäuscht. Für Unentschlossene gilt also für das erste Juliwochenende: Ab auf den härtesten Acker der Welt, auf nach Roitzschjora und ordentlich abmoshen!

Zur Einstimmung ein paar Bilder vom Besuch des Festivalsommers beim With Full Force 2013 (Weitere Bilder gibt es auf den Wikimedia Commons):


 Chelsea Grin (Bild: Henry Laurisch , CC-by-sa 3.0., Bildbeschreibung)

 Agnostic Front (Bild: Henry Laurisch , CC-by-sa 3.0., Bildbeschreibung)

Hellyeah (Bild: Henry Laurisch , CC-by-sa 3.0., Bildbeschreibung)

 Hatebreed (Bild: Henry Laurisch , CC-by-sa 3.0., Bildbeschreibung)

Samstag, 7. Juni 2014

Pfingstsommer

Strahlener Sonnenschein, knallblauer Himmel und Temperaturen über 30 °Celsius - so sollen die Pfingsttage aussehen und uns einen Vorgeschmack auf den Sommer geben - nicht umsonst stellt Pfingsten seit Jahren den ersten inoffiziellen Höhepunkt der Festivalsaison dar und auch für den Festivalsommer sind mehrere Fotografen unterwegs, um dies zu zelebrieren. Hier mal ein Überblick:

1. Wave-Gotik-Treffen
Das Wave-Gotik-Treffen ist immer meine erste Assoziation an ein Pfingstwochenende - meine schwarze Seele lässt sich also wohl kaum verbergen. Bereits im letzten Jahr besuchte der Wikipedia-Autor und -Fotograf das Schwarze-Szene-Treffen, das jedes Jahr zu Pfingsten die gesamte Innenstadt von Leipzig in ein schwarzbuntes Paradies verwandelt - und auch dieses Jahr wird er wieder unterwegs sein und uns ein paar Bilder der Veranstaltung mitbringen - versprochen!

(Bild: Ralf Lotys, CC-by-sa 3.0)

2. Rock am Ring
In den letzten Tagen kam man am Rock am Ring nicht vorbei - die Trennung des Rock-am-Ring von sienem angestammten Veranstaltungsort, dem Nürburgring in der Eifel, ging durch alle Presseblätter. Die Fotografen JoeJoeJoe93 und Goroth sind nun seit Donnerstag auf dem Gelände aktiv und fangen die Atmosphäre eine Woche nach dieser Entscheidung ein.

3. Rock im Park
Das Parallelfestival zum RaR in Nürnberg ist nicht weniger spektakulär und bietet das gleiche Line-up - die Gefahr, das uns wichtige Bands durch die Lappen gehen ist da also gering. In Nürnberg sind Antje und 2eight unterwegs.

Billie Joe Armstrong, Sänger und Gitarrist der Band Green Day, beim Rock im Park-Festival 2013
 (Bild: Sven-Sebastian Sajak, CC-by-sa 3.0)

4. Rock Hard Festival
Nicht so riesig aber sicher nicht weniger fein, vor allem für die Fans der wirbelnden Mähnen und der Luftgitarre ist das Rock-Hard-Festival in Gelsenkirchen, das Markus für uns besuchen wird...

5. Open Air Werden
... bevor er sich gemeinsam mit Ticketautomat am Montag zum Unsonst-und-draussen in Essen-Werden begibt, wo beide eine Bühnengraben-Akkreditierung haben und Bands wie die Mighty Oaks, Feine Sahne Fischfilet und MC Fitti ablichten dürfen.

6. Moers Festival
Jazzig geht es in Moers zu, wenn sich die Größen der nationalen und internationalen Jazz-Szene in Moers treffen und Modell stehen für Seewolf.

 Melvyn Poore beim Moers festival 2010 (Bild: Nomo, CC-by-sa 3.0)

7. Kundgebung „Birlikte“
Raymond begibt sich abseits des Festivalsommers zur Kundgebung „Birlikte“, 10 Jahre nach dem Nagelbombenanschlag der NSU auf der Keupstraße, Köln. Die politische Veranstaltung, zu der u.a. der Bundespräsident Gauck anreisen wird, wird begleitet von einem vielfältigen Bühnenprogramm mit Musiker wie Udo Lindenberg und BAP sowie Schauspieler, Comedians ...

Ein volles Wochenende also mit vielen unterschiedlichen Veranstaltungen. Angefragt waren daneben noch das Pinkpop in den Niederlanden sowie das Hip-Hop-Festival Out4Fame, bei dem der Autor dieser Zeilen nun wäre - beide haben leider nciht geklappt. Aber auch meine Abendplanung steht fest: Balkongrillen, Großfamiliensockensortieren und ein Zombieklassiker von Romero werden mein Abendprogramm darstellen ...

Mittwoch, 4. Juni 2014

Sabaton stürmen die Charts und Bühnen

Beim wöchentlichen Blick auf die Album - Charts von Deutschland staunte ich nicht schlecht, als eine mir gänzlich Unbekannte Band erblickte. Kollegah, Coldplay, und Stars wie Sarah Connor und Xavier Naidoo sind mir durchaus bekannt. So aber nicht Sabaton.

Die schwedische Metalband scheint durch nichts aufzuhalten - ihr frisch erschienenes Album Heroes steht zur Zeit auf Platz 3 der deutschen Album Charts. Aber auch die Welt will die fünf Schweden sehen: 10 Konzerte in 10 verschiedenen Ländern- und das alles noch im Juni 2014. Dazu kommen etwa nochmal so viele im Juli, damit dann im August 11 Konzerte in ihrem Heimatland Schweden folgen. im Herbst gibt es dann die Nordamerika-Tour mit USA und Kanada, um dann am Ende des Jahres auf der iberischen Halbinsel den kröneden Jahresabschluss zu feiern. Man könnte auch anderst sagen: Die Jungs sind für 6 Monate durchgehend auf Tournee.

Im letzten Jahr waren Sabaton in Wacken, wo diese Aufnahme entstand, die Jonas Rogowski
für den Festivalsommer schoss. 

Thobbe Englund von Sabaton auf dem Wacken Open Air, Jonas Rogowski, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung

Samstag, 31. Mai 2014

Rock am Ring zum letzten Mal am Nürburgring

Seit gestern rauscht es durch den Blätterwald:
Die Konzertagentur von Marek Lieberberg und der neue Betreiber des Nürburgrings, Capricorn, in der Eifel werden sich nicht einig über die Verteilung der Einnahmen - woraufhin der Vertrag zur Weiterführung des Rock am Ring gekündigt wurde. Das Jubiläumsfestival 2015 zum 30-jährigen Bestehen wird es damit zumindest am gewohnten Ort nicht mehr gebenund das diesjährige Festival in der kommenden Woche wird damit wohl die letzte Chance sein, das Rock am Ring in seiner klassischen Form zu erleben.

Besucher beim Rock am Ring 2013 (Bild: Alice Wiegand, CC-by-sa)

Wie es aussieht wird der Ring also in diesem Jahr zum letzten Mal in der Eifel stattfinden - auch wenn Lieberberg betont, ihn an einem anderen Ort wieder aufleben zu lassen und Capricorn ein eigenes Sommerfestival am Nürburgring ab 2015 ankündigte. Wie sich beides entwickelt werden wir wohl in den nächsten Monaten erfahren.

Der Festivalsommer war in seiner Erstauflage 2013 zu Gast beim Rock am Ring und wird auch in diesem Jahr mit Fotografen vertreten sein. Der Autor dieser Zeilen hatte im letzten Jahr damit erstmalig die Gelegenheit, das legendäre Festival zu besuchen und in Bildern festzuhalten - hier ein paar Aufnahmen aus dem letzten Jahr:

Cro auf der Main Stage, fotografiert vom Balkon des Medienzentrums
(Bild:Achim Raschka, CC-by-sa)

Wes Borland, Gitarrist von Limp Bizkit, auf der Alterna Stage 2013
(Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0)

Vic Fuentes von Pierce the Veil auf der Club Stage
(Bild: Goroth, CC-by-sa 3.0)

Freitag, 30. Mai 2014

Kuriositäten des Wikipedia Festivalsommers: School of Rock?

Nachdem nun der Wikipedia Festivalsommer in seine zweite Runde geht, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mal zu sehen wo und wie unsere Bilder eigentlich ausserhalb von Wikipedia
genutzt werden. Stichwort "Reichweite und Nachnutzung".
Ihr könnt euch vorstellen, dass dies allein schon wegen der schieren Anzahl der Bilder  keine leichte Aufgabe ist. Für eine erste Übersicht habe ich mich daher auch erstmal auf Achims Auswahl der Bildergebnisse 2013 konzentriert. Sobald diese durch ist, wird es sicher auf der Projektseite einen Platz geben wo wir die entsprechende Linksammlung veröffentlichen, pflegen und erweitern.
Vorab sei aber soviel verraten, von Russland bis USA, von Blogs bis Fachmagazine alles ist dabei und weil so manch Kuriositäten dabei rauskamen habe ich mich kurzerhand entschieden dafür eine kleine Reihe in unserem Blog ins Leben zu rufen....

"Kuriositäten des Wikipedia Festivalsommers"

Heute mit dem Teil 1: "School of Rock?"


Ich bin ja begeistert. Neben der klassischen Verwendung unserer Bilder auf Wikipedia findet sich allerhand Material von uns auf diversen Seiten rund um den Globus. Manchmal musste ich sogar  erstmal Google Translate verwenden um die Herkunft genauer zu bestimmen. Es freut einen richtig zu sehen wie der Wikipedia Gedanke überall seine Anwendung findet. Dennoch bei einem Fundstück musste ich doch etwas mehr grinsen. Es geht um folgendes Bild:

Rura,  Folk am Neckar,  rs-foto, CC-BY-SA-3.0

Als ich dieses über Search by Image von Google gesucht habe stieß ich auf folgende Verwendung:

How to make your own WordPress site

Lesson 9, wie binden Sie eines unserer Bilder werbewirksam in Ihren Blog ein. Das nenne ich die wahre "School of Rock" und finde daher dies ist zu Recht die erste:"Kuriosität des Wikipedia Festivalsommers".

In diesem Sinne auf viele weitere lustige Verwendungen.

Sonntag, 25. Mai 2014

Bandreaktionen bei facebook - Mr. Wallace als Beispiel

Als Konzertfotograf habe ich es mir angewöhnt, vor allem den kleineren Bands, die ich vor die Linse bekam, darüber eine kurze Notiz auf ihrer facebook-Seite zu hinterlassen - das ist in der Regel sehr einfach und klappt ganz gut. In einigen Fällen bleibt es ruhig, in anderen erntet es ein "like" der Band oder eines Musikers und ab und an bedanken sich die Musiker auch - wie etwa in diesem Beispiel der Familie Mr. Wallace:


Hierbei handelt es sich um eine niederländische Ska-Band, von der ich während des Paaspop 2014 ein paar Bilder gemacht habe. Die Sängerin kam auf Krücken auf die Bühne und musste ihre Gesangsparts im Sitzen darbieten - was sie allerdings nicht durchgehend durchhielt und bei den schnelleren Passagen tanzte sie wild und auf einem Bein hüpfend zu der bläserdominierten Musik.

Hier ein paar Bilder des Auftritts:

Alle Bilder sind vom Paaspop-Auftritt, Fotograf: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0

Wie ich eingangs schrieb, sind meine eigenen Erfahrungen bislang ausschliesslich positiv oder neutral - ich will jedoch nicht verheimlichen, dass ein Kollege mit dieser Praxis bei einem Konzert zweier Bands (deren Namen ich hier mal nicht nenne) Ärger bekam und er trotz vorhandener Fotografenakkreditierung "gebeten" wurde, die Bilder wieder zu löschen. Diesem "Wunsch" kamen wir nach - vor allem, um zukünftige Probleme zu vermeiden.



Samstag, 24. Mai 2014

Way Back When Festival

Nächste Woche findet in Dortmund das Way Back When Festival zum ersten Mal statt. Mit dabei ist die Newcomer-Band Mighty Oaks, welche mit dem Song Brother Bekanntheit erlangte. Ansonsten haben die dort auftretenden Bands kaum Bekanntheit und Artikel in der deutschen Wikipedia. Aber ich denke, dass wird sich in naher Zukunft ändern, denn unter ihnen sind echte Talente:
So zum Beispiel die irische Indierock Band Moscowmetro, die den dunklen Sound des Pops aus den Achtzigern gekonnt ins Hier und Jetzt überführen.
Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind Wye Oak aus Baltimore, welche in der Szene schon eine feste Größe sind. Seit 2006 haben sie bereits 4 Alben veröffentlicht und sich dabei immer wieder selbst er- und vorallem gefunden. So gehören seit 2014 mit dem Album Shriek verzerrte Gitarrensounds der Vergangenheit an.
Eine der erfahrensten Bands ist die dänische Elektrogruppe WhoMadeWho. Bereits seit 2003 gehören sie dem Bühnenzirkus an und haben seit dem 6 Studioalben veröffentlicht.
Der Festivalsommer ist mit einem Fotografen vertreten.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Jupiter Jones in Zukunft mit neuem Sänger

Die erfolgreiche Band Jupiter Jones wird in Zukunft ohne ihren bisherigen Sänger Nicholas Müller weitermachen - dies gab die Band heute via facebook bekannt und bestätigte damit die Ängste der Fans. Am 3. März 2014 hatten sie bereits alle Termine der Konzerttour abgesagt, da Sänger Nicholas  an Angststörungen leidet und nicht auf die Bühne konnte - nun hat die Band sich entschieden, ohne ihn weiterzumachen. Sie schrieb:

"Nach reiflicher Überlegung war für uns klar diese Band als JUPITER JONES mit neuem Sänger weiterzuführen – auch mit der Zustimmung von Nicholas: „Ich wünsche den Jungs Alles Glück der Welt für alles, was jetzt noch kommen wird. Haltet ihnen die Treue, besucht die Konzerte, feiert was das Zeug hält und schreit ein ‚Auf das Leben‘ für mich mit.“" - wie wünschen Nicholas alles Gute, viel Kraft und die Energie, seine Krankheit zu überwinden.

Jupiter Jones bei der Verleihung der 1Live Krone 2013
(Foto: Superbass, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Schade nur, dass wir Jupiter Jones im Rahmen des Festivalsommers nur einmal und nur sehr kurz vor die Fotografenlinse bekommen haben: bei der Verleihung der 1Live Krone 2013. Aber vielleicht mag ja einer unserer Leser Bilder von Konzerten der Band mit Nicholas unter freier Lizenz zur Verfügung stellen? Würde uns natürlich sehr freuen ....

Dienstag, 13. Mai 2014

R.I.P Ronnie Popkema - Blaas of Glory

Vor einigen Tagen veröffentlichte das Presseteam des Wacken Open Air eine sehr traurige Nachricht: Der Paukenschläger Ronnie Popkema der niederländischen Band Blaas of Glory verstarb am 3. Mai dieses Jahres mit 41 Jahren an Krebs.

Ronnie und seine Band gehörten zu den ersten Bands, die im Rahmen des Festivalsommers fotografiert wurden - zu einer Zeit, als die Idee desselben gerade im Entstehen war. Blaas of Glory waren als Spaßband und "Marching Act" mit ihren Coverversionen bekannter Rock- und Metalbands zu Gast beim Wacken Open Air 2011 und erneut 2012 und der Autor dieser Zeilen würdigte sie bereits 2013 in einem Blogbeitrag zu "Coverbands - die unbekannten Helden der Festivals."

Für mich als Wackenbesucher gehörten Blaas of Glory und der sympathische Trommelschläger einfach dazu, ebenso wie die Feuerwehr und die Headliner. Ohne ihn wird das Wacken Open Air wieder etwas anders, leerer. Seine Bandkollegen verabschiedeten Ronnie auf der offiziellen Website: "Bedankt dat je met ons marcheerde, Ronnie." - und auch ich stimme ein: "Bedankt! Bedankt voor 'Ace of Spades', 'Highway to Hell' and many other songs made a bit different than others do."

Ronnie Popkema auf der Beergarden Stage beim Wacken Open Air 2012 
(Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0)

Sonntag, 11. Mai 2014

12 Punkte für Albin Olsson

Gestern abend war Eurovision Song Contest – und mit deutlichem Vorsprung konnte sich der Travestiekünstler Tom Neuwirth aka Conchita Wurst aus Österreich durchsetzen und das Team vom Festivalsommer gratuliert ihm und Österreich zu diesem Sieg. Der deutsche Beitrag der Band Elaiza belegte den 18. Platz und Frankreich musste sich mit ihrem Schnurrbart-Song "Moustache" mit dem letzten Platz zufrieden geben. Aber wir wollen hier gar nicht über Platzierungen reden, denn eines haben alle gemeinsam: Alle Interpreten dieses Eurovision Song Contest wurden im Vorfeld mit Artikeln gewürdigt und sind durchweg bebildert. Letzteres haben wir in diesem wie auch schon im letzten Jahr den Einsatz von Albin Olsson zu verdanken, der das Event während der ganzen letzten Woche in Kopenhagen begleitet und dokumentiert hat. Dank Albin finden sich nun hunderte Bilder und Videos unter freier Lizenz auf den Wikimedia Commons.

Conchita Wurst nach dem Eurovision Song Contest 2014 (Bild: Albin Olsson, CC-by-sa 3.0)

Albin beschrieb seine Erfahrungen beim Eurovision Song Contest im Blog der Wikimedia Foundation mit einem aussagekräftigen Titel:

“No interviews. Except for Wikipedia!” – Documenting the Eurovision Song Contest on Wikimedia Commons

Der Artikel verdeutlicht, wie wichtig Vertreter und vor allem Fotografen der Wikipedia für die Künstler und deren Darstellung sind. In den Worten Albins: "But it was obvious that almost all of them knew that when people google the artists, they are very likely to end up on Wikipedia." – und damit hat er wohl recht: Immer wenn jemand Informationen zu einem Künstler sucht, ist Wikipedia heute wohl die erste Adresse, und das gilt nicht nur für die Teilnehmer des Eurovision Song Contest sondern auch für alle anderen, vom Megastar bis zur Lokalband – und hier schliesst sich dann auch der Kreis zu den Aktivitäten des Festivalsommers.

The Common Linnets aus den Niederlanden beim Meet & Greet des Eurovision Song Contest 2014
(Bild: Albin Olsson, CC-by-sa 3.0)

Alle von Albin bisher hochgeladenen Bilder des Eurovision Song Contest finden sich in dieser Kategorie, seine Videos in dieser.


Dienstag, 6. Mai 2014

Frisches aus der Festivalsommer-Werkstatt

Der Festivalbesucher Krd war am Wochenende beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Dortmund und brachte frische Bilder von dem Spektakel mit - hier also ganz frisch aus der Festivalsommer-Werkstatt:

Charlie Allan von Soar Patrol mit seiner Great Highland Bagpipe beim MPS Dortmund 
(Bild: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Allerdings sind auch die anderen Fotografen nicht untätig. Der Autor dieser Zeilen etwa arbeitet kontinuierlich die Bilder ab, die beim diesjährigen Paaspop im niederländischen Schijndel entstanden sind - darunter auch die Newcomer der Afro-Indierock-Band "Hunting the Robot".

Elvin, Sänger der Band Hunting the Robot beim Paaspop 2014 
(Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Und auch vom Mayday 2014 gibt es Bilder - erneut von Krd, der den Techno Heaven gemeinsam mit Joe besuchte. Hier also die DJs von Sound Rush:

Sound Rush beim Mayday 2014 
(Bild: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)



Sonntag, 4. Mai 2014

Der neue Erfolg des deutschen Schlagers II

Nach einer Woche an der Spitze der Charts ist in dieser Woche der Höhenflug des Jan Delays vorbei. Neue Nr.1 ist Helene Fischer mit ihrem Live-Album Farbenspiel. Damit setzt sich der neue Erfolg des deutschen Schlagers, wie wir hhttp://festivalsommer.blogspot.de/2014/03/echo-2014-der-neue-erfolg-des-deutschen.htmlier im Blog im März im Rahmen der Echo-Verleihung feststellten, fort.
File:Helene Fischer FFM13 001.jpg
Helene Fischer; CC-by-sa-3.0; Foto: Sven-Sebastian Sajak; Bildbeschreibung


Sonntag, 27. April 2014

Wave-Gotik-Treffen 2014


Auch im Jahr 2014 wird es wieder das Treffen der schwarzen Szene in Leipzig geben; das Wave-Gotik-Treffen. Traditionell über Pfingsten (6. bis 9. Juni) werden Gruftis, Gothics und allerlei andere Schwarzbekleidete aus ganz Deutschland und der ganzen Welt ihr Hauptlager in Leipzig aufschlagen.

Laut Website haben schon 145 Künstler fest zugesagt das 23. WGT zu besuchen. Ich verzichte mal einzelne Band zu nennen; kurz gesagt gibt es für jeden Schwarzen Geschmack etwas. Aber mit der Musik an verschiedenen Orten ist längst noch nicht genug. Zahlreiche Einrichtungen bieten speziell während des WGTs für die Festivalbesucher Besonderes. So etwa der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen mit der Ausstellung „Kinder der Nacht – unangepaßt und überwacht“ eine besondere Ausstellung, „Leben im Diesseits und im Jenseits im alten Ägypten“ ist eine Führung des ägyptischen Museums, „Die Toten im Karnevalsgewand – Afrikanisch-Indianische Totenkulte in New Orleans“ ist eines der WGT-Themen des Grassi-Museums für Völkerkunde, die Oper hat spezielle Plätze für WGT-Besucher reserviert, im Restaurant „Stein“ gibt es eine Lesung zu aufsehenerregenden Fälle aus der Rechtsmedizin.
Meine persönlichen Highlights der Veranstaltungen sind der Stricknachmittag für Schwarzromantiker und die abendliche Friedhofsführung mit Kunsthistorikerin Dr. phil. Anja Kretschmer. Das ist aber noch längst nicht alles vom Randprogramm! Mehr findet man auf http://www.wave-gotik-treffen.de/programm.php
Selbst für die, die das Festival selbst nicht besuchen wollen lohnt sich ein Besuch Leipzigs zu Pfingsten. Neben dem schwarz-bunten Völkergemisch welches sich im Zentrum Leipzigs in den interessantesten, verrücktesten und aufwändigsten Kleidungen findet und unbedingt sehenswert ist, gibt es etwa mit dem Mittelaltermarkt und dem Heidnischen Dorf auch für „Nicht-Schwarze“ die Möglichkeit etwas Wave-Gotik-Luft zu schnuppern.
Ich freue mich wieder dort sein zu können, auch wenn ich das wahre Festivalfeeling selbst nur am Rand erleben darf; denn Wikipedia braucht Fotos und die will ich liefern. Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch Lust das Leipzig zu besuchen. Ich persönlich empfehle es unbedingt!
Die Website des WGT (deutsch, polnisch, ukrainisch und, freut mich besonders, polnisch) findet Ihr auf http://www.wave-gotik-treffen.de

Freitag, 25. April 2014

Aus dem Bilderpool: Jan Delay

Jan Delay ist zur Zeit auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Der jüngste Rockstar hat mit seinem Album ''Hammer & Michel'' scheinbar eine neue Seite an sich entdeckt, die auch den Fans gefällt.

File:Jan delay 2013-6.jpg
Jan Delay; CC-by-sa-3.0; Foto: Pistenwolf; Bildbeschreibung

Freitag, 18. April 2014

Aus dem Bilderpool: Petter Winnberg

Das folgende Bild wollen wir euch nicht vorenthalten - auch wenn es nicht in diesem Projekt entstanden ist. Es zeigt Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013 in Göteborg, Schweden, fotografiert von unserem schwedischen Kollegen Kim Metso.

Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013
(Foto: Kim Metso , CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Für Wikipedianer: Das Bild ist unser heutiges Bild des Tages - falls ihr regelmässig jeden Tag ein neues cooles Konzertbild auf eurer Benutzerseite haben wollt, könnt ihrt euch das Bild des Tages aus dem Festivalsommer einbauen und werdet täglich versorgt.

Donnerstag, 17. April 2014

Appen musizierte ...

Seit 1990 findet in Appen, einer kleinen Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, nördlich von Hamburg eine der größten Benefizveranstaltungen Deutschlands statt: Appen musiziert. Das von der Freiwilligen Feuerwehr organisierte Treiben lockt mittlerweile mehrere Tausend Besucher an und konnte so über die letzten 14 Jahre einen Gesamtbetrag von über 5,5 Millionen Euro sammeln, die zu Gunsten schwerstkranker Kinder in Deutschland gespendet wurden.

Dabei gelingt es den Veranstaltern jedes Jahr auf neue, eine interessante musikalische Mischung auf die Beine und Bühne zu stellen und die Liste der Musiker, die mittlerweile teilgenommen haben, wird jährlich länger. 2014 war auch ein Fotograf des Festivalsommers in Appen zugegen - und kam mit einem Satz guter Bilder von bekannten Stars wie etwa dem Komiker Dirk Bielefeldt, bekannt als Polizist Herr Holm, dem Schlagersänger Chris Andrews sowie der Band Marquess zurück. Doch auch weniger prominente Auftritte bestimmen die Stimung in Appen, etwa die der Truppe der heimischen Musikschule, des hamburger Gospelchores Gospeltrain oder der CCR Revival Band.

Gospeltrain (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Dirk Bielefeldt (Herr Holm) (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Chris Andrews (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Das Team vom Festivalsommer wünscht den Veranstaltern auch in Zukunft viel Erfolg - Danke für eure Initiative!

Sonntag, 6. April 2014

Festivalsommer auf den 60. Internationalen Kurzfilmtagen

Vom 1. bis 6. Mai finden in Oberhausen die 60. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt - und der Festivalsommer ist dabei. Damit verlassen die Fotografen erneut die festgetretenen Pfade der reinen Konzertfotografie und begeben sich in den Bereich des Films.


Die Kurzfilmtage präsentieren mehr als 430 Kurzfilme aus etwa 60 Ländern innerhalb der 6 Tage in mehreren Spielorten, zudem werden mehrere international bedeutende Filmpreise für Kurzfilme vergeben, darunter den Großen Preis von Oberhausen, den ARTE Award für einen europäischen Kurzfilm sowie den 3sat Promotional Award. Auch der MuVi Award für das beste deutsche Musikvideo wird vergeben, für das insgesamt 12 Musikvideos nominiert sind und für die Internetbesucher abstimmen können. Daneben locken mehrere Podiumsdiskussionen, Seminare und andere Schwerpunkte, bei denen der ein oder andere Promi der Szene auftauchen sollte.

Einzelne Profile widmen sich vier bekannten Darstellern und Filmemachern der internationalen Kurzfilmszene. Darunter befinden sich die Österreicherin Mara Mattuschka, der Südafrikaner Aryan Kaganof, der Pole Wojciech Bąkowski sowie Deimantas Narkevičius aus Litauen.


Viele weitere Informationen finden sich natürlich auf der Homepage http://www.kurzfilmtage.de/.

Samstag, 5. April 2014

Eine Bitte an unsere Leser

Heute vor 20 Jahren, am 5. April 1994, starb das Idol einer gesamten Generation, der sogenannten Generation X: Kurt Cobain.

Geboren wurde Cobain am 20. Februar 1967 in Aberdeen, in der Nähe von Seattle. Dort verbrachte er ein Großteil seiner Kindheit, bis er mit 18 Jahren die Schule abbrach und nach Olympia zog. Ab 1986 trat er mit Krist Novoselic, den er bereits im Jahre 1982 kennenlerne, in verschiedenen Bands auf, aus denen 1987 Nirvana entstand. 1989 lernte er Courtney Love kennen, mit der er 1992 heiratete und eine Tochter bekam.
Mit Nirvana veröffentlichte Cobain, deren Frontman er war, 4 Studioalben. Große Bekanntheit erlangte die Band 1991 mit dem Album Nevermind und der Single Smells Like Teen Spirit. Allerdings bekam Cobain dieser Erfolg nicht. Er nahm mehr und mehr Drogen, überwiegend Heroin. Nach dem Erfolg des Album Nevermind wurde der Drogenmissbrauch exzessiver. Im März 1994 wurde er, im Koma liegend, in ein Krankenhaus in Rom, mitten auf einer Tour zu ihrem neuen  Album, eingeliefert. Die Mediziner konstatierten einen Suizidversuch durch Einnahme von Beruhigungsmitteln. Auf drängen seines nähren Umfeldes machte er in Kalifornien einen Drogenentzug in einer Klinik. Von dort floh er jedoch und tauchte unter. Am 8.April 1994 fand ein Elektriker Kurt Cobains Leiche in seinem Haus. Er hatte sich eine Überdosis Heroin gespritzt und sich mit seiner Flinte in den Kopf geschossen.

Der Festivalsommer möchte Artikel von Musikern und Bands bebildern. Auch die Artikel von Nirvana und ihren Mitgliedern (Krist Novoselic und Kurt Cobain) sind nur sehr schlecht oder gar nicht bebildert. Neue Fotos von Kurt Cobain zu machen geht (leider!) nicht. Deshalb möchten wir euch, unsere Leser, bitten, einfach mal zu Hause in eurer Schublade zu schauen, ob ihr Bilder von Nirvana, Kurt Cobain oder Krist Novoselic habt und diese hochladen möchtet.  Wir würden uns sehr freuen, wenn das ein oder andere neue Bild in der Wikipedia zu sehen wäre.

Freitag, 4. April 2014

Fotograf auf Rockfestivals macht ja schon Spaß

Ja, diese Erkenntnis erlangte ich am letzten Wochenende auf dem Openin Festival in Mannheim. Bis dahin fotografierte ich eher DJ's auf der Winterworld, auf der Sysndicate oder der Nature One. Auf einem Rockfestival war ich bisher aber noch nicht.Während die DJ's a la Paul van Dyk ab und an mal einen Arm heben, vielleicht auch (mit etwas Glück) beide, kann man auf auf Technoveranstaltungen nicht alzu viel verpassen. Dafür aber umso mehr auf Festivals mit Bühnenshows und Bands. Stagediving, Rumgehüpfe und Bengalos können schon einmal zu Frust führen, wenn man die Kamera (leider!) nicht griffbereit hat oder gerade (weil ja eben noch das Licht zu dunkel war) einen höheren ISO-Wert eingestellt hat. Und so freut man sich dann doch zu Hause bei Sichtung der Bilder, wenn man den ein oder andere Hüpfer oder Bengalo eingefangen hat.
File:Heisskalt (90).JPG
Heisskalt (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

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Felix Krummer von Kraftklub (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

Mittwoch, 2. April 2014

Aus dem Bilderpool

Bis uns die Frühjahrsfestivals mit hoffentlich vielen frischen Bildern unter freier Lizenz neues Material bringen, gibt es immer mal wieder große und kleine Schätze aus dem Bilderpool des letzten Jahres. Diesmal Beginner beim Chiemsee Reggae Summer im August 2013:

Beginner auf dem Chiemsee Reggae Summer Festival 2013
(Foto: Wikipedia / Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Dienstag, 1. April 2014

Aperitif zur Festivalsaison: CULTS auf Tour im April


Der entspannte Indie-Pop von Cults scheint direkt aus den Sixties in unsere Zeit geschossen worden zu sein. Der verhangene Girlgroup-Sound erinnert an Frauenbands, deren Namen mit The begann und auf ...ettes endete. Und es ist doch anders: Die Beats sind moderner, die Bassläufe sind an tanzbaren Vorbildern geschult. Das Duo Brian Oblivion und Madeline Follin, die zusammen Cults bilden, sendet ganz andere Signale auf ihrer neuen Platte „Static“. Das klingt mal rockiger wie auf der Vorabsingle „I Can Hardly Make You Mine“, von der Oblivion sagt, der Titel klinge wie ein verloren gegangener Song von Otis Redding. Oder es strahlt Coolness aus wie auf „High Road“, der zweiten Auskopplung. Wie abgefahren die Album-Produktion gewesen sein mag, kann man an zwei Details erkennen: Zum einen haben die beiden an „Static“ gearbeitet, nachdem sie sich, die einst ein Paar waren, getrennt haben. Und zum anderen haben sie zur Inspiration immer wieder das Licht im Studio gelöscht und sich vom Glimmen kaputter Fernsehgeräte inspirieren lassen. Das Ergebnis gibt dem Duo allerdings recht: Cults betreiben ihre Musik auf absolut subversive Weise. Der süße Sound, die sanfte Indie-Attitüde legen sich über ein widerborstiges Konzept und Texte, die man nur schwer der Leichtigkeit von Pop zusprechen würde. Live kommen Oblivion und Follin mit einer kompletten Band auf Tour, die ihre musikalischen Vorstellungen auch auf der Bühne umsetzbar macht.
  


Cults spielten am 1. April in München in der Kranhalle und am 2. April in Berlin im Lido - in München war ein Fotograf des Festivalsommers vor Ort (Bilder folgen).

Samstag, 29. März 2014

ECHO 2014: Der neue Erfolg des deutschen Schlagers

Irgendwie passiert es jedes Jahr auf neue - man nimmt sich vor, auch den Echo in den Festivalsommer aufzunehmen und dann vergisst man ihn schlicht. So auch dieses Jahr: Als ich vom ECHO 2014 erfahren habe war es auch schon zu spät, hier noch was zu reissen - also versuchen wir es nächstes Jahr wieder .... dran zu denken (kann das bitte jemand notieren?) Aber egal: Es geht ja nicht um den ECHO sondern um die Musiker - und einige von denen haben wir bereits im letzten Festivaljahr getroffen oder wir werden sie dieses Jahr treffen - bestimmt. Aber wer hat denn jetzt eigentlich gewonnen?

Die Hauptgewinnerin dieses Jahres war wohl unzweifelhaft .... Helene Fischer, die in drei Kategorien nominiert war und zwei der Echos mit nach Hause nehmen konnte - darunter den für das Album des Jahres. Helene Fischer ist ein Phänomen, dass zumindest dem Autoren dieser Zeilen nicht in den Kopf geht  - allerdings gibt es tatsächlich einen Fotografen im Festivalsommer, der die Dame vor der Kamera hatte - freiwillig! Ebenfalls mit zwei Echos durfte der Elektroniker Avicii nach Hause gehen - eine Begegnung mit einem Festivalsommer-Fotografen steht bei ihm noch aus.

Helene Fischer in der Festhalle Frankfurt, Dezember 2013 (Foto: Sven-Sebastian Sajak, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Der gleiche Fotograf wie bei Helene Fischer war allerdings auch auf dem Konzert einer weiteren zentralen Sängerin anwesend, deren Musik in eine ähnliche Richtung geht: DSDS-Schlagersängerin Beatrice Egli konnte sich als beste Newcomerin international (!!) unter anderem gegen die Grammy-Preisträger Imagine Dragons und Macklemore durchsetzen.

Aber natürlich gab es nicht nur Schlager beim Grammy, ein paar rockigere Töne durften auch angeschlagen werden. Schaut man sich bei den Rockern um, kommt man zu The BossHoss und den Dänen von Volbeat - beide Bands konnten sich einen der Echos sichern. Weitere gingen an Depeche Mode, Birdy, Christina Stürmer, Tim Bendzko, die Sportfreunde Stiller, Max Herre, Adel Tawil, Lindsey Stirling, Robbie Williams, DJ Koze, Die Ärzte, die Toten Hosen, Y-Titty und Santiano. Für das Lebenswerk wurde Yello geehrt.

Volbeat beim Rock im Pott 2013 (Foto: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Max Herre auf dem Chiemsee Reggae Summer Festival 2013 (Bild: Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Dienstag, 25. März 2014

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum

Seit 21 Jahren ist das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum mittlerweile in Deutschland aktiv - nicht nur mit einem Festival sondern mit etlichen Veranstaltungen über die gesamte Sommersaison in ganz Deutschland. 2014 wird das "Größte reisende Mittelalter Kultur Festival der Welt" an 24 Orten mit Musik, Mittelaltermarkt, Show und Spass vertreten sein - bei jedem Wetter und mit einem Programm, dass sich durchaus sehen lassen kann.

In diesem Jahr ist auch der Wikipedia-Festivalsommer eingeladen, als Gast auf mehreren Veranstaltungen mitzufeiern und natürlich Fotos zu machen (dass der Artikel Mittelalterlich Phantasie Spectaculum dringend etwas Liebe benötigt, steht auf einem anderen Blatt). Den Start bildet die MPS-Konzertparty in Dortmund am 5. April (die ursprünglich für zwei Tage angesetzte Party wurde aufgrund schleppender Verkäufe und hoher Kosten leider auf einen Tag reduziert). Auf dem Programm stehen Bands wie Saltatio Mortis, Feuerschwanz, Fiddler's Green, Corvus Corax, Metusa, Omnia oder Cobblestones - also Künstler, die sich teilweise auch abseits der Szene einen Ruf erspielt haben.

Feuerschwanz auf dem Wacken Open Air 2013 
(Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Nach der Party geht es auf Deutschlandreise - mit wechselndem Programm an zahlreichen Orten in ganz Deutschland. So reisen die Spielleute von Hohenwested in Schleswig-Holstein bis Dresden und von der Burg Wassenberg nahe der niederländischen Grenze bis nach Bad Säckingen und Maxlrain im äußersten Süden. Der Festivalsommer wird die MPS neben der Konzertparty in Weeze und auf der Burg Wassenberg besuchen. Unsere Empfehlung: Kommt in Scharen!

Die Medaille hat allerdings auch eine Kehrseite: Die MPS kämpft aktuell mit sehr hohen Ausgaben und extrem hohen GEMA-Forderungen, wobei die auftretenden Künstler von dem eingezahlten Geld de fakto kaum etwas sehen. Auf ihrer Website stellen die Organisatoren von Mittelalterlich Phantasie Spectaculum das Problem dar und machen deutlich: "Die GEMA vernichtet das MPS. Die GEMA vernichtet auch andere Veranstalter und Veranstaltungen in Deutschland, die GEMA vernichtet die Kultur in Deutschland und die GEMA vernichtet auch zahlreiche Bands und Künstler in Deutschland."

 Der Tod - beim MPS in Weeze 2013 (Foto: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)